Die Bildungsprämie setzt auf gute Beratung. Weiterbildungsinteressierte berufstätige Menschen müssen wissen, wo und zu welchem Preis sie lernen können, was sie im Berufsalltag benötigen. Es muss geprüft werden, ob die Förderkriterien eingehalten werden. Diesen Beratungsdienst übernehmen die zahlreichen Beratungsstellen, die es in ganz Deutschland gibt. Sie sind als Beratungsstellen der Bildungsprämie gekennzeichnet.
Eine spezielle Prämienberatung im Rahmen der Bildungsprämie ist nur im bundesweiten Netzwerk von Beratungsstellen sinnvoll. Die Beraterinnen und Berater vor Ort informieren die Klientel mit Blick auf das Weiterbildungsziel über mögliche Weiterbildungsangebote in der Region. Die Beratungsleistung muss neutral sein. Daher können nur trägerunabhängige Beratungsstellen dem Netzwerk beitreten und Prämienberatungen anbieten.
Die Anzahl der bundesweiten Beratungsstellen liegt bei über 400. Aufgrund der großen Nachfrage der Weiterbildungsinteressierten und der Beratungsstellen sollen es bald 600 sein. Man merkt schon jetzt: Durch die starke Vernetzung und den Informationsaustausch nutzt die Bildungsprämie allen Beteiligten.