Dachau, 26.11.2009
Am Fuße der Pfarrkirche St. Jakob, umrahmt von malerischen Bürgerhäusern, liegt der Schrannenplatz. Auf diesem ehemaligen Marktplatz für Getreideverkauf empfingen Edith Rasch, Geschäftsführerin der Volkshochschule Dachau GmbH, und Johanna Weizer, pädagogische Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin der VHS, das Infomobil, um die Dachauerinnen und Dachauer über die Bildungsprämie zu informieren.
Edith Rasch hat bereits mehrere Beratungsgespräche durchgeführt und auch Prämiengutscheine ausgestellt: "Die Bildungsprämie läuft ganz gut. Vor allem, wenn etwas in der Zeitung steht, haben wir viele Anfragen. Ich habe pro Woche bis zu vier Gespräche. Und wenn die Menschen verstanden haben, worum es geht, sind sie begeistert."
Edith Rasch und Johanna Weizer von der Volkshochschule Dachau GmbH informierten zur Bildungsprämie.
Auch Johanna Weizer hat die Erfahrung, dass es beim Beratungsgespräch eine kurze Anlaufzeit braucht: "Wenn man die ganze Bürokratie erledigt hat und die Situation dann auflockern kann, mit dem Gegenüber ins Gespräch kommt, ist da ein Ziel. Man sieht, was die Menschen interessiert und was sie mit der Weiterbildung erreichen möchten. Gerade das Gespräch ist das Wichtigste."
Dass die Bildungsprämie ein gutes Instrument ist, davon ist Edith Rasch überzeugt. Ihre Erfahrungen haben sie jedoch verwundert: "Ich bin erstaunt, wie viele Menschen für den Prämiengutschein infrage kommen. Ich habe ursprünglich gedacht, dass diese Einkommensgrenze kaum jemand hat. Aber es sind doch überraschend viele."
Diese beiden Dachauerinnen sind sich sicher: Weiterbildung zahlt sich aus.
Das Infomobil zu Gast in Dachau: Eine kurze Pause zwischen der Markthalle und der Pfarrkirche St. Jakob

