Von Ringelnatz und Regenbogen. Die Aktionstour "Die Bildungsprämie unterwegs" zu Gast in Wurzen.
Wurzen, 27.11.2009
In Wurzen machte das Infomobil vor dem nächsten Beratungsstopp noch einen Abstecher zum Geburtshaus des bedeutendsten Sohnes der Stadt, Joachim Ringelnatz. Der Schriftsteller und Maler dichtete einst: "Wenn man den sächsischen Dialekt ein bisschen dehnt und ein bisschen streckt. Und spricht ihn noch ein bisschen tran'ger; dann hält ein jeder für einen Spanier!" Spanisch und Sächsisch sollen sich also ähneln. Das sächsische Wetter allerdings erinnerte an diesem Nachmittag vor dem Kaufland in Wurzen so gar nicht an Spanien. Die Wochenendeinkäufer trotzten jedoch dem unfreundlichen Wetter und kamen zahlreich vorbei, um sich bei der engagierten Beraterin Ellen Arndt von der Volkshochschule Muldental mit Informationen zur Bildungsprämie zu versorgen.
Auch in Wurzen wird persönliche Beratung groß geschrieben.
Die Volkshochschule Muldental war eine der ersten Beratungsstellen für die Bildungsprämie in der Region und hat hier bereits viele Erfahrungen gesammelt, wie Ellen Arndt berichtete: "Am Anfang kamen viele Interessierte in die VHS, da wir auch umfangreich Werbung gemacht haben, aber seit dem Sommer ist die Nachfrage leider zurückgegangen." Sie hofft, dass durch die Aktionstour wieder mehr Menschen auf die Bildungsprämie aufmerksam werden. Denn für Ellen Arndt steht fest: "Eine Ausbildung ist ein erster Schritt auf dem Weg der lebenslangen Weiterbildung, dieser sollte aber nicht der Einzige bleiben."
Kurz vor der Weiterfahrt tauchte die Sonne dann doch für einen kurzen Moment aus den Wolken auf und ein farbenfroher Regenbogen spannte sich über den Himmel. Am Ende kam das Wetter allen Beteiligten doch recht spanisch vor.
Engagiert für die Bildungsprämie: Ellen Arndt von der VHS Muldental (rechts).
Ein Regenbogen spannte sich am Ende der Aktion in Wurzen über dem Kaufland.