Bergheim

Bildungs- statt Braunkohleförderung. Tourstopp in Bergheim.

Bergheim, 02.12.2009
Die Kreisstadt Bergheim ist durch die Braunkohleindustrie geprägt. Sie liegt mitten im rheinischen Braunkohlerevier, dem größten Braunkohlerevier Europas. Noch bis vor wenigen Jahren wurde im Tagebau Bergheim abgebaut - heute entstehen auf den vielen brachliegenden Flächen attraktive Naherholungsgebiete, die die Stadt zu einem beliebten Wohnort machen. Ein langjähriger Bergheimer zählt zu Deutschlands Top-Fußballern und wurde vom Tourteam am Vorabend des Infostopps sogar in der Stadt gesichtet - Lukas Podolski.

Dr. Ute Bermann-Klein, Leiterin der VHS Bergheim, warb vor Ort für die Bildungsprämie.

Am Aktionstag stand jedoch das Infomobil zur Bildungsprämie im Vordergrund, das in der Fußgängerzone vor dem Veranstaltungshaus Medio Rhein-Erft seine Türen öffnete. Unterstützt wurde die Aktion vor Ort von der Leiterin der VHS Bergheim, Dr. Ute Bermann-Klein. "Die Bildungsprämie als Förderinstrument ist gut - wie generell alles, was eine finanzielle Hilfe für Bildung darstellt. Sie sollte allerdings nach einem Jahr Durchführung noch einmal auf ihre Wirksamkeit geprüft werden. Denn die  Einkommensgrenzen und der Prämienwert sind aus meiner Sicht noch nicht optimal", so Dr. Ute Bermann-Klein. Nachgefragt werden an der VHS Bergheim vor allem Sprachkurse und vermehrt auch Fortbildungen im Wellnessbereich oder in Heilberufen. Eine Besucherin erläuterte: "Natürlich muss jeder Einzelne motiviert sein, sich weiterzubilden. Aber auch die Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter dazu anhalten." Nach zweistündigem Aufenthalt startete das Infomobil den Motor und verließ durch das Bergheimer Wahrzeichen, dem Aachener Tor, die Stadt - und machte sich auf zum vorletzten Tourtermin in Alsdorf.
Auch die Fortbildungswilligen von morgen statteten dem Infomobil einen Besuch ab.

Das Infomobil am Bergheimer Wahrzeichen, dem "Aachener Tor".