Coburg

Coburg, 18.09.2010
Zwischen dem Oberen Maintal im Süden und dem Thüringer Wald im Norden machte das Infomobil in der ehemaligen Residenzstadt Coburg Station. Neben vielen Sehenswürdigkeiten und Kulturerlebnissen gab es an diesem Tag für viele Coburgerinnen und Coburger beim Bummel über den Markt etwas Neues zu entdecken: die Bildungsprämie. Vor Ort informierten die Volkshochschule Coburg Stadt und Land gGmbH, die IHK zu Coburg und die Handwerkskammer für Oberfranken über die Bildungsprämie und mögliche Weiterbildungsmöglichkeiten.
Über 90 Prämiengutscheine hat die Beratungsstelle der Coburger VHS in diesem Jahr bereits ausgestellt. „Die Bildungsprämie wird in Coburg sehr gut angenommen“, berichtete Bildungsprämienberater Wolfgang Kunzelmann von der VHS. „Gemäß dem Motto `Wissen und mehr` der Bayerischen Volkshochschulen nutzen viele Menschen unser reichhaltiges Angebot, darunter auch die Bildungsprämie.“
Rainer Maier, Leiter der Volkshochschule Coburg Stadt und Land gGmbH, begrüßte am Infomobil den 2. Bürgermeister Coburgs, Norbert Tessmer. Aufgrund vieler Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern informierte er sich über die Bildungsmöglichkeiten für Menschen mit Migrationshintergrund, deren Bildungsabschlüsse aus den Heimatländern oftmals in Deutschland nicht anerkannt würden. „Es ist wirklich begrüßenswert, dass auch Menschen mit Migrationshintergrund durch die Bildungsprämie eine zusätzliche Möglichkeit haben, einen in Deutschland anerkannten Bildungsabschluss nachzuholen. Nicht zuletzt bekämpfen wir dadurch auch den Facharbeitermangel. Dass die Bildungsprämie bei uns in Coburg ein solcher Erfolg ist, freut mich auch deshalb ganz besonders“, so Norbert Tessmer.
Auch die Kooperationspartner ließen keine Gelegenheit aus, über den Prämiengutschein zu informieren. „Selbstverständlich unterstützen wir als IHK zu Coburg die Weiterbildung in der Region“, sagte Bettina Ettinger, Leiterin des Bereichs Weiterbildung. „Dies tun wir unter anderem mit unserem umfangreichen Bildungsangebot im Sinne des lebenslangen Lernens, und dazu gehört es ebenso, für gute Instrumente wie die Bildungsprämie zu werben. Schließlich haben wir auch schon einige Prämiengutscheine eingelöst und sehen die bestehende Nachfrage.“
Klaus Kainath, BTZ-Leiter bei der Handwerkskammer für Oberfranken, hob die Bedeutung der Bildungsprämie hinsichtlich persönlicher Karrierechancen hervor: „Der Prämiengutschein ermöglicht es vielen Menschen, durch Bildung ihren Marktwert zu steigern und den Arbeitsplatz zu sichern. Auf der anderen Seite stelle ich als Bildungsträger fest, wie unbürokratisch das Instrument in der Durchführung ist und wie unterschiedlich und interessant die Biografien der  Teilnehmer sind.“