Gotha

Gotha, 24.09.2010
Am Deutschen Weiterbildungstag machte das Infomobil zur Bildungsprämie Station in Gotha. Die Stadt ist nicht nur aufgrund ihrer Geschichte als Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Gotha bekannt. Sie ist darüber hinaus Gründungsstätte des deutschen Versicherungswesens und der Sozialistischen Arbeiterpartei. Auch im Bereich Bildung hat Gotha einen Gründer vorzuweisen: den Schulpädagogen Andreas Reyher. Wissenschaftler bezeichnen die Einführung eines festen Lehrplans durch Reyher als die „Gründungsurkunde der deutschen Volksschule“. „Für das Leben lernen wir!“ war seine Prämisse. Auch deshalb passen die Bildungsprämie und die Stadt Gotha so gut zusammen: Denn mit der Bildungsprämie wird lebenslanges Lernen gefördert.


Um diese noch bekannter zu machen, informierten Heike Strumpf und Jan Heinrich von der Volkshochschule des Landkreises Gotha gemeinsam in der Sparkasse der Innenstadt von Gotha über die Bildungsprämie.
Das Infomobil wurde in Gotha herzlich begrüßt. Jörg Krieglstein, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Gotha und Katrin Luster, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Gotha, freuten sich über die Anwesenheit des Infomobils.


Auch Thomas Fröhlich, 2. Beigeordneter des Landkreises Gotha, sprach ein Grußwort und unterstrich die Bedeutung von lebenslanger Weiterbildung und Qualifizierung. Der Leiter der Volkshochschule des Landkreises Gotha, Lothar Voigtländer, und Heike Strumpf dankten der Kreissparkasse für die Bereitstellung des Veranstaltungsortes und gaben den Startschuss für die Aktion. „Die VHS als Weiterbildungsträger sieht sich in der Verantwortung zur Bildungsberatung, beginnend bei der Kursberatung bis hin zur Laufbahnberatung – die Bildungsprämie gehört hier zu unseren wichtigsten Instrumenten“, so Heike Strumpf, die an diesem Vormittag vor allem Beratungsgespräche mit Einwohnerinnen und Einwohnern führte, die gezielt zum Infomobil kamen.
Nach vier Stunden und ausführlichen Beratungsgesprächen verabschiedete sich das Infomobil von seinen Gastgebern und machte sich auf zur nächsten Station nach Eisenach.