Portrait-Foto Frau Volk

„Durch das zusätzliche Wissen habe ich ein Ass im Ärmel.“

Portrait-Foto Frau Volk

Claudia Volk zog der Liebe wegen um – und brauchte einen neuen Arbeitsplatz. Schnell war ihr klar, dass sie sich spezialisieren muss, um Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen. Die Pharmazeutisch-Technische Assistentin nutzte die Elternzeit, um sich mit einer Zusatzqualifikation ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. Ihre Weiterbildungen finanzierte sie mit Unterstützung der Bildungsprämie.

Menschen in ihrem Heilungsprozess zu unterstützen – dieser Wunsch treibt Claudia Volk seit ihrer Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen-Assistentin (PTA) an. Mit einer Weiterbildung in Klassischer Homöopathie gelang ihr der berufliche Wiedereinstieg nach Umzug und Elternzeit. Heute strebt sie einen Abschluss zur Heilpraktikerin an und ist Teilzeit als PTA in einer Apotheke angestellt. „Wenn die Kinder größer sind, möchte ich zur Hälfte angestellt in der Apotheke und zur Hälfte als selbstständige Heilpraktikerin arbeiten“, sagt Volk.

Wiedereinstieg durch Weiterbildung

Portrait-Foto Frau VolkGanz zielstrebig ging die zweifache Mutter vor, als sie ihre Elternzeiten für Weiterbildungen nutzte: „Ich habe mir bewusst drei Jahre Elternzeit genommen, auch, um mich in der Naturheilkunde zu profilieren. Beim Wiedereinstieg wollte ich mit zusätzlichen Qualifikationen für potenzielle Arbeitgeber interessanter sein.“ Die Ausbildung dauerte insgesamt vier Jahre. Dabei konnte Claudia Volk die Bildungsprämie gleich zweimal, im ersten und im dritten Jahr, nutzen. Sie ist sich sicher: „Durch die Zusatzqualifikation habe ich viel leichter eine Stelle gefunden.“

In der Klassischen Homöopathie qualifiziert

Sich beruflich weiterzuentwickeln hat einen hohen Stellenwert für Claudia Volk. Für sie bedeutet die Weiterbildung in der Naturheilkunde viel mehr als der Erwerb von Wissen. „Wenn ich in der Beratung meiner Kunden mit der Schulmedizin nicht weiterkomme, ist die Klassische Homöopathie ein ‚Ass im Ärmel‘.“ Was sich dadurch für sie in ihrem Beruf verändert hat? „Dass der Kontakt mit den Kunden viel intensiver geworden ist. Ich habe gelernt, jeden Menschen ganzheitlich zu sehen. Und das Beste: Ich bin richtig zufrieden.“

Lebenslanges Lernen – eine Frage der Haltung

Claudia Volk sieht in Weiterbildung nicht nur einen Weg, um die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und sich fachlich und persönlich auszutauschen. Sie möchte auch für ihre Kinder ein gutes Vorbild sein: „Für mich ist Weiterbildung auch so wertvoll, weil unsere Kinder täglich erleben, wie wichtig lebenslanges Lernen ist.“

Unterstützung von der Familie

Geschafft hat sie das alles auch, weil die Familie alles mitträgt. Sie suchte sich Weiterbildungen in der Nähe der Frau Volk sortiert homöopathische Arzneimittel in eine Mappe einGroßeltern, die sie als Block-Kurse am Wochenende belegen konnte. „Die Kinder habe ich morgens auf dem Weg bei meinen Eltern abgegeben, und mein Mann hat mich unterstützt, wenn ich unter der Woche lernen musste“, erzählt Volk. „Ein positiver Nebeneffekt war, dass die Kinder nicht mehr so auf mich fixiert waren und gelernt haben, dass ich als Mutter nicht immer automatisch verfügbar bin.“ Die Frage nach Hindernissen beantwortet sie lachend: „Wenn man etwas wirklich will, findet man auch Wege, um es möglich zu machen. Alles andere sind Ausreden!“

„Ich finde Weiterbildung gut, weil ich mein Wissen mit anderen teilen kann.“

Claudia Volk im Video

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