Ein Ausrufezeichen, welches auf Corona-Sonder-Regelungen hinweist.

Corona-bedingte Regelungen

Stand: 27. Juli 2021

Das Bundesprogramm Bildungsprämie wurde um ein Jahr verlängert. Erwerbstätige können Prämiengutscheine der Bildungsprämie noch bis Ende 2021 erhalten. Dabei bleiben die Förderkonditionen unverändert. Mit der Verlängerung begegnet das BMBF den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Weiterbildungs- und auch den Beschäftigungsmarkt.

Beratung auf Distanz

Das Beratungsverfahren auf Distanz wird bis zum Programmende im Dezember 2021 beibehalten, so kann auch zukünftig direkter Personenkontakt vermieden werden. Das Verfahren sieht eine telefonische Beratung und das elektronische oder postalische Übersenden der notwendigen Unterlagen vor, soweit die technischen Möglichkeiten bei der jeweiligen Beratungsstelle gegeben sind. Das bedeutet, dass auch der unterschriebene Prämiengutschein per Email übermittelt werden kann. Die Unterschrift kann dadurch erfolgen, dass der Gutschein zunächst ausgedruckt, dann unterschrieben und wieder eingescannt wird oder eine digitale Unterschrift verwendet wird. Ausgedruckte Prämiengutscheine werden bei der Abrechnung akzeptiert, auch wenn es sich nicht um ein Originaldokument handelt.
Hier finden Sie eine Übersicht von Beratungsstellen, die dieses Verfahren anbieten, soweit sie uns bekannt sind. Bitte informieren Sie sich auch in den Beratungsstellen in Ihrer Nähe, ob das Verfahren dort angeboten wird.

Umtausch von Prämiengutscheinen

(NEU) Ab dem 1. August 2021 wird die Möglichkeit zum Gutscheinumtausch aufgrund der Corona-Pandemie eingestellt.

Im Falle der Verschiebung einer Weiterbildungsmaßnahme kann auch weiterhin ein bereits ausgestellter Prämiengutschein eingesetzt werden, wenn der gewählte Kurs zu einem späteren Zeitpunkt durch den gleichen Anbieter nachgeholt wird – auch dann, wenn der Beginn des nächsten Kurses nach dem Ablauf der Gültigkeitsfrist des Gutscheins liegt. Mehr dazu finden Sie unter Häufige Fragen - Was passiert, wenn eine Weiterbildung ausfällt?

Für Gutscheine, die 2021 ausgegeben wurden und abgelaufen sind, kann bei Nichtinanspruchnahme ein zweiter Gutschein beantragt und bis zum 31. Dezember 2021 ausgegeben werden. Die Umtauschmöglichkeit für abgelaufene Gutscheine aus dem 2. Halbjahr 2020, die Corona bedingt nicht eingesetzt werden konnten, entfällt ebenfalls zum 1. August 2021. Die betroffenen Personen können regulär einen neuen Gutschein für das Jahr 2021 beantragen. 
In jedem Fall muss eine Maßnahme bis 31.12.2022 abgeschlossen sein.

Grundlage der Erwerbstätigkeit bei Kurzarbeitenden, Selbstständigen und Freiberuflern

Kurzarbeitende, Selbstständige und Freiberufler sind grundsätzlich förderfähig, sofern alle weiteren Förderkonditionen erfüllt sind. Während der Pandemie gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit der im Hintergrund ruhende Arbeitsvertrag als Bemessungsgrundlage für den Umfang der Erwerbstätigkeit. Auch bei Selbstständigen und Freiberufler, die in Folge der Pandemie zu einer unfreiwilligen Kürzung der Arbeitszeit gezwungen sind, kann als Grundlage die Arbeitszeit unter normalen Bedingungen herangezogen werden. Die Nachweise können entsprechend aus dem Jahr 2019 stammen.

Hinweise für Bildungsprämienberater/-innen

Zertifizierte Bildungsprämienberater/-innen finden den aktuellen Text der Richtlinie im internen Bereich, ebenso wie Details zum alternativen Beratungsverfahren und zum Umtausch von Prämiengutscheinen.
Beratungsstellen, die das alternative Beratungsverfahren anbieten, bitten wir um eine kurze Rückmeldung an bildungspraemie@bibb.de